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Programm für das Aktionscamp: „B87n – mach dich vom Acker!“

Beim Campplatz Hier die Programm-Übersicht für das Aktionscamp, die laufend ergänzt wird…. (zuletztaktualisiert: Montagmorgen, 1.7.2013)

Donnerstag

Aufbau und Ankommen

ca. 12 Uhr: Musikprogramm zum beschwingten Ankommen und Aufbauen: DJ X mit Swing & RocknRoll

Nachmittag: Weitere Vorbereitungen für den Freitag in Leipzig

ab 18:30 Uhr: Abendessen

20 Uhr: Eröffnungsplenum

Freitag

Einstieg und Leipzig

9:30 Uhr: Morgenplenum

ab 10:15 Uhr: Workshops & Vorbereitung Kundgebung am Nachmittag

ca. 12 Uhr: Brote vorbereiten, fixer Brunch

ca. 13:00 Uhr: Abfahrt nach Leipzig

16 Uhr: Kundgebung auf dem Nikolaikirchhof

17:30 Uhr: Rückreise nach Sehlis

ab 18:30 Abendessen

18:30 Uhr: Workshop „Aus Prognose wird Bedarf – aus Bedarf wird Gesetz – aus Gesetz wird Beton: Wie Verkehrspolitik tickt und was mensch dagegen tun kann“ (Monika Lege, RobinWood)

ca. 18:30 Uhr: Abendvorstellung des Puppentheaters für Klein und Groß (Christine)

20:00 Uhr Abendplenum

ab 21 Uhr Lagerfeuer

21:30 Uhr: „Der Chor“

ca. 23 Uhr: Mitternachtskino mit Cinema Jazeera

Samstag

Workshops und Konzert

den ganzen Tag über: Programm mit und für Kinder

9:30 Uhr: Morgenplenum

10:15 – 11:30 Workshop-Session 1

11:45 – 13:00 Workshop-Session 2

Workshops vorauss. am Vormittag:
* Nachdenken über nachhaltige Mobilität (B. Klauer)
* Biokraftstoffe: Alternative für zukünftigen Verkehr? (S. Brauer, www.lupulo.de)
* Postwachstumsökonomie: Warum wir eine Wirtschaftswende brauchen! (Konzeptwerk Neue Ökonomie, www.knoe.org)
* Workshop zur Technikkritik (Autodidaktisches Initiative)
* Workshop mit Ausflugscharakter: Solidarische Gemüsekooperative Leipzig

13 Uhr: Mittagessen

14:30-16:00 Workshop-Session 3

***Radtour*** zum Camp: Leipzig – Sehlis:
14.00 Uhr Start auf dem Augustusplatz (vorm Gewandhaus)

16:00 Kuchen & Kaffee

16:30 – 18:00 Workshop-Session 4

Workshops vorauss. am Nachmittag:
* Die Braunkohle in der Lausitz – eine ending story? Über die Zerstörung von Dörfern, Energie, Macht und Klimacamps. (D. Häfner)
* Selbstorganisation: Initiative „Zwangsräumungen verhindern“ (Berlin, http://zwangsraeumungverhindern.blogsport.de)
* Regionalverkehr in Sachsen (L. Schimpke)
* Erfahrungen aus dem Widerstand gegen die B87n (Aktionsbündnis B87n)
* „Ausflug zur Parthe: Klanginstallation“ (H. Lemke)
* Praxisworkshop Nistkästen- und Greifvogelstangenbau (Nabu/BUND)
* Praxisworkshop Schnupperklettern (RobinWood)
* Praxisworkshop DIY-Fahrradreparaturwerkstatt

ab 18:30 Abendessen

am Abend: Int. Folkloretänze zum Mitmachen

ab 19:30 Abendplenum

ab 21 Uhr Lagerfeuer;

Konzert
21:00 Uhr: Rhythm & Blood (Helmut Lemke)
22:00 Uhr: Death Mariachis (Berlin & Mexico)
23:00 Uhr: DJ Injou

Sonntag

Benefizkonzert, Workshops & Ausflüge

den ganzen Tag über: Programm mit und für Kinder

ab 9 Uhr: Brunch

Benefizkonzert
von 11-15 Uhr u.a. mit
Jörg terVehn & Band
Heike Schröger & die Parthelieder
Jörg aus Taucha (covering Neil Young)
Asian_African Percussion
Solo-Bratsche
(ca. 15:30 Uhr in der Kirche Sehlis) Konzert mit dem Bestaussehendsten Chor

14-17 Uhr: Specials für Groß und Klein -> Pinatas, Messerwerfen und Riesenseifenblasen!

14:30-16:00 Workshop-Session 5

16:00 Kuchen & Kaffee

16:30 – 18:00 Workshop-Session 6

Workshops vorauss. am Nachmittag:
* Klimagerechtigkeit Leipzig & bewegte Aktionen zu Klima- und Energiepolitik 2013
* Das Konzept „Transition Town“ (Transition Town Leipzig)
* Widerstandsbewegungen gegen Staudämme in Indien (R.)
* Das Kommuneprojekt in Sehlis: Gemeinsame Ökonomie und mehr
* Workshop mit Ausflugscharakter: „Führung durch die Parthenaue“ (B. Hoffmann)

17:15 Uhr: Gemeinsames Beratungsplenum: Wie stoppen wir die B87n durch die Parthenaue?

ab 18:30 Abendessen

Abschlusskonzert
20:00 Uhr: Jahrgang 65
dann: Open Stage & Jam Session

Montag

Abschluss und Abreise

ab 9 Uhr: Reste-Brunch

ca. 10 Uhr: Abschlussplenum

ab 12 Uhr: Aufräumen, Abbau, Reste-Essen…

Workshop-Vorschau: Verkehrspolitik & Kohleabbau in der Lausitz

Auf zwei Workshops wollen wir heute ganz besonders hinweisen: Monika von ROBIN WOOD erläutert die Szene und deren Politik, in der Verkehrsinfrastrukturprojekte wie die B87n vorangetrieben werden. Daniel stellt in seinem Workshop die aktuelle Situation in der Lausitz dar, in der Menschen seit Jahrzehnten um den Erhalt ihrer Landschaften und Dörfer gegen die Kohletagebaue und Profitinteressen von Vattenfall kämpfen.

Das komplette aktuelle (aber auch vorläufige!) Programm findet ihr hier.


19.1.2012: Vor der Landesdirektion Leipzig
„52.545 km sind genug – Kein weiterer Fernstraßenneubau in Deutschland“, so das Motto bei einer Aktion des Netzwerkes Solidarische Mobilität (www.solimob.de) vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig im Frühjahr 2013.

Aus Prognose wird Bedarf – aus Bedarf wird Gesetz – aus Gesetz wird Beton: Wie Verkehrspolitik tickt und was mensch dagegen tun kann

Die Verkehrsszene ist in Wissenschaft und Politik, jenseits aller fein ziselierten Genderdebatten, eine Männerwelt. Es geht um Zahlen, Technik, Motoren, Bob, den Baumeister, große Baustellen mit schweren Maschinen und echten Kerlen, strengen Gesetzen und viel Geld. Baggerführer, Lokführer – so inszeniert sich auch gern ein Spitzenpolitiker.

Masterplan der Verkehrspolitik ist der Bundesverkehrswegeplan, BVWP. Er legt fest, wie viel Geld für welche Fernstraßen, Schienen und Wasserwege verbaut werden soll. Der aktuell gültige BVWP wurde 2003 verabschiedet, die Planung reicht bis 2015. Gerade wird heiß gestritten, wie viele Fakten vor der Wahl noch geschaffen werden dürfen.

Der Bundesverkehrswegeplan ist eines der irrationalsten Politikfelder überhaupt. Wie´s funktioniert und um subversives Spatenstechen geht’s im ROBIN WOOD-Workshop.

Monika Lege ist Politologin und Verkehrsreferentin bei ROBIN WOOD.

Die Braunkohle in der Lausitz – eine ending story?
Über die Zerstörung von Dörfern, Energie, Macht und Klimacamps

Wenn Braunkohletagebaue Dörfer oder Naturschutzgebiete bedrohen, wird wieder offensichtlich, was in der Lausitz täglich geschieht: die Zerstörung ganzer Landschaften, ein massiver Beitrag zum Klimawandel, Absenkung und Verschmutzung des Wassers und, und, und.
In einem kurzen Vortrag soll die aktuelle Situation in der Lausitz dargestellt werden, mit der Zerstörung zahlreicher Dörfer, aber auch das Vorgehen von Vattenfall und Gewerkschaft soll angesprochen werden. Aber auch Proteste, wie die Baumbesetzungen in Lacoma 2007 und das bald anstehende Klimacamp in der Lausitz vom 13.-21. Juli (http://www.lausitzcamp.info).

Referent: Daniel Häfner.

Programmvorschau: Highlights für Groß und Klein

Wir haben eine erste Vorschau aufs Programm für euch bereitgestellt – sie steht hier als PDF für euch bereit.

Noch 8 Tage bis zum Camp – wir sind schon sehr gespannt und freuen uns auf alle Mitmachenden!

Camp-Transparent

Erste Workshop-Ankündigungen online: Postwachstumsökonomie und Biokraftstoffe

Wir sind dabei, das Programm des Aktionscamps Schritt für Schritt zu vervollständigen und wir freuen uns, hier die ersten beiden sehr spannenden Workshop-Beschreibungen zu veröffentlichen. Weitere Informationen über Datum und Uhrzeit der Workshops werden nachgereicht.

Postwachstumsökonomie – Warum wir eine Wirtschaftswende brauchen!
Unser Wirtschaften stößt an Grenzen: Ressourcenknappheit, Umweltzerstörung, Klimawandel und globale Ungleichverteilung zeigen, dass wir nicht so weiter machen können wie bisher. Doch wie soll es anders gehen? Die Postwachstumsökonomie fordert einen radikalen Wandel unseres Wirtschaftens: Wirtschaft soll wieder von den Menschen für die Menschen gemacht werden. Welche (neuen oder alten) Wege dabei eingeschlagen werden sollen, wollen wir gemeinsam diskutieren!

Von: Konzeptwerk für Neue Ökonomie; http://konzeptwerk-neue-oekonomie.org

Biokraftstoffe – Alternative für zukünftigen Verkehr?
Kraftstoffe aus erneuerbaren Energien („Biokraftstoffe“) werden gern als Option für den motorisierten Verkehr der Zukunft gehandelt. Aber sind sie wirklich eine nachhaltige und ökologische Alternative zu fossilen Energiequellen?
Die Diskussion darüber wird oft von der Vielfalt der zugehörigen Technologien (Biodiesel, Bioethanol, BtL usw.) und der daraus resultierenden Unsicherheit bzw. Verwirrung aller Akteure erschwert.
Um hier zu helfen, möchte ich zunächst die wichtigsten Technologien mit ihren Möglichkeiten, Grenzen und Anforderungen an die Rohstoffe kurz erklären. Außerdem sollen einige oft benutzte Kennzahlen und Begriffe (Klimabilanz, CO2-Vermeidung, Flächenbedarf) benannt und erläutert werden.
Im Anschluss können wir uns in einer Diskussion austauschen, so dass danach jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer eine eigene Meinung bilden und auch gut vertreten kann.

Von: Sebastian Brauer, Lupulo Energieberatung; http://www.lupulo.de